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(Me) TuS 1: 03.06.2012: TuS Hiltrup 1 - SuS Stadtlohn 6:2
(Letzte Änderung: 05.06.2012, 01:22 Uhr)

Welle Wahnsinn - 6:2 nach 0:2 im letzten Spiel der Saison

MÜNSTER Hiltrup ist gerettet. Am letzten Spieltag überholt der TuS noch den SV Spexard. Dabei begann das Spiel gegen Stadtlohn denkbar schlecht. Der TuS lag früh 2:0 zurück, aber dann folgte ein wahrer Torregen in Hiltrup. 6:2 hieß es am Ende nach einer großartigen Leistung. Hier können Sie Alles noch einmal nachlesen!

 

TuS Hiltrup - SuS Stadtlohn   6:2
Tore: 0:1 Erning, 0:2 Krüchting, 1:2 Herdin, 2:2 Kockmann, 3:2 Hoeveler, 4:2 Herdin, 5:2 Castro, 6:2 Herdin

90. Minute: Schluss! Der Tus macht's! Der Abstieg ist am letzten Spieltag verhindert und der Jubel kennt keine Grenzen. Ein unglaubliches Spiel.

90. Minute: Tor!
Schunke trifft den Pfosten, Herdin macht den Nachschuss. 6:2!

76. Minute: Hier wird wohl nichts mehr anbrennen. Patrick Günnar kommt für Gunnar Weber und für Diogo Castro, der unter tosendem Applaus von den Zuschauern verabschiedet wird, kommt Björn Schunke.

70. Minute: Tor! Diogo Castro marschiert aus der eigenen Hälfte bis ins Tor! Ein unglaubliches Solo und dann lässt er noch Fork aussteigen! Der Drops scheint gelutscht. Spexard liegt unseren Informationen nach 4:0 zurück.

64. Minute: Daniel Ziegner mit einer klasse Parade gegen frn Stadtlohner Claus Heinzel, dessen Kopfball sehr gefährlich war.

54. Minute: Tor! Freistoß von Daniel Bothen per Flanke in die Mitte und Gunwald Herdin köpft den Ball ins Tor! 4:2!

46. Minute: Das Spiel läuft wieder. Ulrich Kockmann jetzt schon wieder mit der ersten guten Chance der Hiltruper, aber Stadtlohns Torhüter Christoph Fork pariert stark.

45. Minute: Pause in Hiltrup.

41. Minute:
Spexard liegt 3:0 zurück gegen Gütersloh. Das heißt, Hiltrup wäre jetzt gerettet!

39. Minute: Tor! Unglaublich! Nachdem Herdin und Diogo Castro noch zwei Chancen vergaben, jetzt die Führung. Getümmel im Strafraum der Stadtlohner. Hiltrup versucht zu schießen, der Ball prallt vor die Füße von Dennis Hoeveler und der schießt die Kugel vom Innenpfosten rein.

29. Minute: Tor! Hiltruper Wahnsinn. Gunnar Weber setzt sich stark über links durch, legt quer und Ulrich Kockmann muss nur noch einschieben.

25. Minute: Tor! Yannick Gieseler schaltet sich mit nach vorne ein. Setzt sich durch, spielt quer und da ist Gunwald Herdin und macht den Anschluss.

24. Minute: Erst verstolpert Gunnar Weber für Hiltrup und dann Krüchting für Stadtlohn.

18. Minute: Konter der Gäste. NIklas Hilgemann kommt durch, will über Lueke lupfen, was ihm aber misslingt.

11. Minute: Hiltrup wirft schon jetzt Alles nach vorne. Sie wollen diesen Rückstand unbedingt irgendwie noch aufholen.

6. Minute: Tor! Doppelschlag! Markus Krüchting ist frei durch, läuft auf Lueke zu und lässt ihm keine Chance.

5. Minute: Tor! Kai Erning haut einen Freistoß aus knapp 30 Metern direkt auf das Hiltruper Tor. Lennart Lueke im Tor reagiert gar nicht under Ball schlägt ins lange Eck.

1. Minute: Das Spiel hat angefangen. Wie angekündigt, spielt Gunnar Weber für den an der Hand verletzten Sören Velling.

Quelle: Live-Ticker der MZ


TuS steckt neuen Rückschlag weg und stürmt mit 6:2 zum Klassenerhalt

Aus dem Aufsteiger wurde doch kein Wiederabsteiger. Nur der Himmel über Hiltrup weinte, auf dem nassen Rasen tanzten von greifbarer Erleichterung beseelte TuS-Fußballer im großen Kreis herum. Mit dem 6:2 (3:2) über SuS Stadtlohn nutzten die Münsteraner die allerletzte Chance zum Klassenerhalt in der Westfalenliga und erreichten dank der hohen Niederlage von Spexard beim FC Gütersloh noch Rang 14.

Sechs Siege schaffte der TuS in diesem so verkorksten Jahr nur, zwei zuletzt hintereinander. Und das waren letztlich die „big points“, auf die Interimstrainer Ralf Lütkemeyer mit beinahe stoischer Zuversicht gesetzt hatte. „Ich wusste immer, dass wir es in diesen Spielen packen können.“

„Intensive Zeit“ geht an die Substanz

Sechs Spiele steuerte er gemeinsam mit Günter Gadau in der Nachfolge von Andre Kruphölter. „Viel länger hatte diese Phase nicht gehen dürfen“, gab er zu, denn diese Wochen gingen an die Substanz. „Das war eine sehr intensive Zeit, in der uns allen viel abverlangt worden ist.“ Lütkemeyer fällte auch Personalentscheidungen, mit denen er aneckte. Einer klaren Linie blieb er treu.

Danke-Plakat auf der TuS-Anlage

Von entscheidender Bedeutung für die Zukunft ist der Liga-Erhalt, denn Neu-Trainer Martin Kastner hat nun ein Argument mehr gegenüber Spielern, die kommen sollen. Und er arbeitet auf einer adäquaten Ebene im Großklub, der von seinem Selbstempfinden her in der Landesliga nicht gut aufgehoben wäre. Zumal der Abstand zum 1. FC Gievenbeck eh noch angewachsen ist.

Es beginnt wie immer

Der Sonntag verlief zum Leidwesen der Hausherren eigentlich wie immer – nach sechs Minuten führte der enorm drehfreudig attackierende Gast mit 2:0. Kai Erning überraschte den tatenlos zusehenden Lennart Lüke mit einem Freistoßtreffer aus rund 35 Metern (4.), nach Ballverlust des TuS schaltete SuS blitzschnell und Markus Krüchting erhöhte (6.). Vielleicht war der TuS damit nicht raus aus dem Tag, weil ihm derlei Verlauf bekannt vorkam. „Wir haben tatsächlich angesprochen, dass wir in Rückstand geraten können. Und dann wollten wir ruhig bleiben“, sagte Lütkemeyer später.

Stadtlohn attackierte in purem Offensivgeist weiter drauflos und nutzte Räume dazu. Erst Uli Kockmann setzte ein Zeichen mit einem Torabschluss, ehe sich breite Wehrhaftigkeit einstellte und Leidenschaft in den Zweikämpfen um sich griff.

SuS stand auch keineswegs sattelfest – Yannick Giesler besorgte in seinem letzten TuS-Spiel mit guter Vorarbeit dem Kollegen Gunvald Herdin die Szene, die der zum 1:2 nutzte (25.). Weil Gunnar Weber links den Turbo anwarf und Terhaar stehen ließ, durfte er mit links knallhart herein geben – Keeper Fork verpasst, Kockmann staubte ab ins leere Tor (28.).

TuS-Jubel nach Kockmanns TrefferSchnell weiter: Kockmann holt den Ball nach seinem 2:2-Treffer aus dem Netz. Jan Kniesel gratuliert.

Der Doppelschlag belebte die Hiltruper endgültig. Wiederholt schalteten sie nach Balleroberung gut um, ein jeder ließ enormen Willen erkennen. Jan Kniesel scheiterte an Fork, aber Dennis Hoeveler ballerte den freien Ball per Innenpfostenkontakt ins Netz zur Führung (39.).

Castro-Solo macht alles klar

Spexard lag zur Pause schon 0:3 hinten, also war der TuS richtig gut im Rennen. Das Vorwärts-Spiel wurde konsequent beibehalten – nach Daniel Bothens guter Hereingabe patzte SuS und ließ Herdins 4:2-Kopfballtreffer zu (54.). „Das Vertrauen in die eigene Stärke haben wir entwickelt. Die Elf kann vom Willen kommen und hat die Kondition, zuzulegen“, wurde der Coach bestätigt.

Weber (r.) schneller als TerhaarVorbereiter Gunnar Weber kam mit der Zeit besser ins Spiel und hängt hier Marcel Terhaar ab.

Gut, dass Daniel Ziegner wenig später einen Ball von der Linie des TuS-Tores kratzte – den Schwung nahm Diogo Castro mit zum dynamischen Solo ab der Mittellinie, gekrönt vom Umspielen des Keepers plus Einschuss zum 5:2 (70.). Stadtlohn war geschlagen und ließ das auch erkennen. Herdin krönte sich in der Schlussminute noch mit dem 6:2-Treffer zum Torschützen des Tages – nie zuvor in dieser Saison traf der TuS vergleichbar oft.

Sportleiter Rolf Neuhaus und Kastner werden alles dransetzen, die nächste Saison nicht zur nächsten Wackel-Serie mutieren zu lassen.

Thomas Austermann

Namen und Zahlen

TuS: Lüke – Hoveler, Gieseler, Ziegner, Lübke – D. Bothen – Kniesel (79. T. Bothen), Herdin, Castro (77. Schunke) – Kockmann, Weber (73. Günner).
Tore: 0:1 Erning (4.), 0:2 Krüchting (6.), 1:2 Herdin (25.), 2:2 Kockmann (28.), 3:2 Hoeveler (39.), 4:2 Herdin (54.), 5:2 Castro (70.), 6:2 Herdin (90.)

Quelle: Echo Münster


Hiltrup hält die Klasse / Lütkemeyer-Elf dreht 0:2-Rückstand in 6:2-Sieg / Spexard spielt mit und verliert

Münster - Der TuS Hiltrup erlebte erst sein blaues Wunder, kam dann aber noch mit einem blauen Auge davon. Und nun Schluss mit der billigen Vereinsfarben-Metaphorik, denn es bedarf eigentlich nur eines einzigen Wortes, um den erfolgreichen Klassenerhalt zusammenzufassen: Wahnsinn.

Die Hiltruper mussten ihr letztes Spiel gegen SuS Stadtlohn gewinnen, gleichzeitig durfte Keller-Konkurrent Spexard nicht bei Gütersloh punkten. Und dann dieser Albtraumstart: Nach sechs Minuten führten die Gäste aus Stadtlohn bereits mit 2:0, Kai Erning hatte einen Freistoß in die Maschen geknallt und Markus Krüchting per Sololauf nachgelegt. Es roch stark nach Westfalenliga-Abschiedstour, doch da hatte man glatt den von Interimscoach Ralf Lütkemeyer und seinem Co Günther Gadau entfachten neuen Kampfgeist verdrängt. Verbissen marschierten ihre Jungs immer wieder über die Mittellinie – und wurden schließlich durch Gunvald Herdin belohnt. Innenverteidiger Yannick Gieseler hielt es schon nicht mehr hinten, er bediente den Stürmer, der cool nach 25 Minuten vollstreckte. Anschluss, Hoffnung, Herdin holte den Ball selbst aus dem Netz; weiter ging‘s. Gunnar Webers stramme Vorlage von links musste Ulrich Kockmann am zweiten Pfosten nur noch einschieben, Ausgleich, Tollhaus Glasurit-Arena (28.). Als Dennis Hoeveler einen Abpraller sechs Minuten vor der Pause entschlossen verwertete, musste man sich schon die Augen reiben – Lütkemeyer entschied sich stattdessen fürs wilde Jubeln. Doch die knappe Führung reichte den Gastgebern noch nicht. Sie wollten auf Nummer sicher gehen, stürmten nach der Pause weiter. Die frohe Kunde aus Gütersloh (3:0 gegen Spexard zur Pause, am Ende 5:0) hatte längst die Runde gemacht. In Hiltrup war es wieder Herdin, der per Kopf einen Freistoß von Daniel Bothen nutze, 55 Minuten waren da gespielt. Symbolisch für den unbändigen Willen der Hausherren dann der Auftritt von Diogo Castro, der aus der eigenen Hälfte mit dem Ball am Fuß lossprintete und ihn erst wieder im SuS-Tornetz abgab – stark (70.). Herdin machte in der Nachspielzeit noch seinen Dreierpack perfekt, doch das ging in der Hiltruper Vorfreude fast unter. 6:2 nach 0:2-Rückstand, imposanter kann ein Endspiel, kann ein Klassenerhalt gar nicht sein. „Was für ein Happy-End“, sprudelte es aus dem sportlichen Leiter Rolf Neuhaus heraus, „das emotionalste Spiel meiner Laufbahn“, keuchte Lütkemeyer, TuS-Fußball-Vorsitzender Hermann Bördemann spendierte 50 Liter Freibier. Blaue Glückseligkeit. Hiltrup: Lueke – Lübke, Ziegner, Gieseler, Hoeveler – Castro (78. Schunke), Herdin, D. Bothen, Kniesel (83. T. Bothen) – Weber (73. Günner), Kockmann.

Quelle: WN Münster


Mit 6:2 über Stadtlohn hält der TuS Hiltrup die Klasse

MÜNSTER Als der TuS Hiltrup vor gut einem Jahr die Landesliga-Meisterschaft bejubelte, kannte die Freude kaum Grenzen. Und doch fiel die damalige Feier im Nachhinein betrachtet eher dezent aus. Zumindest im Vergleich zu den Szenen, die sich gestern am Osttor abspielten, nachdem der Neuling auf den letzten Drücker den Klassenerhalt noch eingetütet hatte.

Am Ende einer über weite Strecken verkorksten Saison standen Freudentränen, Sektduschen und Sprechchöre. Das 6:2 (3:2) gegen den SuS Stadtlohn war lange ein Nervenkrimi. Weil parallel der FC Gütersloh Sportsgeist bewies und den Stadtrivalen SV Spexard mit 5:0 (3:0) eine Klasse tiefer schickte, fanden aufreibende Monate ein versöhnliches Ende in Münsters Süden.

Das Interimsduo auf der Trainerbank hat damit die Mission doch noch zu einem guten Ende geführt. Ralf Lütkemeyer und Günter Gadau, die Ende April für Andree Kruphölter einsprangen, gebührt ein riesiger Anteil am Erhalt der Westfalenliga. Sie haben es geschafft, eine fast leblose Mannschaft zu wecken. Mehr noch. Dieses Team war wieder eins, als es drauf ankam. Der finale Sieg war nichts anderes als ein Produkt absoluten Willens.

Unfassbare Dramaturgie

Eine unfassbare Dramaturgie hatte die erste Hälfte. Nach 0:2-Rückstand (6.) wirkte der TuS schon geschlagen, drehte das Resultat aber noch vor der Pause. Rolf Neuhaus, der Sportliche Leiter, sagte zur Halbzeit: „Sicher bin ich mir erst, wenn wir 5:2 führen.“ Auf diesen Zwischenstand musste er dann gar nicht mehr so lange warten. „Doch noch ein Happy-End“, strahlte er. „Das war eine unglaubliche Saison. Jetzt haben die Diskussionen ein Ende, die Unruhe ist vorbei.“

Analysieren werden er und seine Mitstreiter das Geschehene in Kürze. Gestern waren erstmal Durchpusten und ein Anspannungsabfall angesagt. Lütkemeyer, der große Motivator und Erfolgscoach um die Jahrtausendwende, schüttelte sich nach dem Abpfiff, sprach von „einer Situation, die ich so noch nie erlebt habe“. Sein Credo zahlte sich aus. Laufen, Torschuss, Glaube an die Stärken. Das vermittelten der eigentliche Marketingexperte der Abteilung mit Gadau. „Uns war klar, dass wir nur über Kondition und Willen Erfolg haben können“, sagte er. „In der zweiten Halbzeit waren wir allen Gegnern zuletzt überlegen.“

Schockstart

Selbst der Schockstart konnte dem Gespann nichts anhaben. „Insgeheim haben wir damit gerechnet, hinten zu liegen. Darum haben wir auch nichts verändert. Es blieb uns ja nichts anderes übrig, als anzugreifen“, sagte Lütkemeyer, der gleich einen Rückblick auf die intensiven zurückliegenden Wochen abhielt. „Zu fast allen Spielern haben wir in dieser Zeit ein sehr emotionales Verhältnis aufgebaut.“ Womöglich war genau das der Schlüssel, mit dem Trainer und Fußballer den Abstieg verhinderten, der dem Verein so weh getan hätte. 

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5. Minute: Kai Erning zimmert einen Freistoß aus 30 Metern ins Netz, weil Daniel Ziegner mit Pech abfälscht. 0:1.
6. Direkt das 0:2. Markus Krüchting enteilt der TuS-Viererkette, umkurvt Keeper Lennart Lüke und schiebt ein.
18. Niklas Hilgemann lupft das Leder freistehend über Lüke. Der TuS kämpft unbändig, wirft alles nach vorn, gestattet dem SuS viele Räume. Volles Risiko im 4-1-3-2.
24. Gunnar Weber verstolpert die bislang beste TuS-Chance.
25. Der Wendepunkt. Yannick Gieseler schaltet sich ein nach vorn, spielt zu Gunvald Herdin, der aus acht Metern problemlos zum 1:2 trifft.
29. Weber tankt sich links durch, zieht den Ball scharf zum Fünfer, wo Ulrich Kockmann den Fuß hinhält. 2:2.
39. Der Wahnsinn. Diogo Castro und Herdin scheitern noch an Keeper Christoph Fork. Dennis Hoeveler hält nochmal drauf. Innenpfosten, drin, 3:2. Spexard liegt in Gütersloh klar hinten. Erstmals wäre der TuS gerettet.
47. Fork entschärft einen Kopfball von Kockmann.
54. Daniel Bothen bereitet per Standard das 4:2 vor. Herdin nickt im Zentrum ein.
64. Spektakuläre Ziegner-Rettungstat auf der Linie gegen einen Kopfball von Claus Heinze. Wichtige Szene.
70. Das schönste Tor des Tages. Castro schnappt sich den Ball 20 Meter vor der Mittellinie und marschiert dann, mit ein wenig Glück, durch, lässt Fork ins Leere laufen und erzielt das 5:2.
73.  Verteidiger Patrick Günner kommt für Weber. Doppelsechs statt Doppelspitze.
90. Herdins dritter Streich zum 6:2. Björn Schunke trifft zuvor nur den Pfosten. Dann: Aus, Ende, Klassenerhalt!
 
TuS: Lüke - Hoeveler, Gieseler, Ziegner, Lübke - D. Bothen - Kniesel (82. T. Bothen), Herdin, Castro (78. Schunke) - Kockmann, Weber (73. Günner)
Tore: 0:1 Erning (5.), 0:2 Krüchting (6.), 1:2 Herdin (25.), 2:2 Kockmann (29.), 3:2 Hoeveler (39.), 4:2 Herdin (54.), 5:2 Castro (70.), 6:2 Herdin (90.)

Quelle: MZ Münster


Vorberichte:

Hallo liebe Kritiker, Fans und Familienangehörige,
Fußball ist eine Droge! Es geht nicht ohne und in Zeiten des Abstiegskampfes auch nur verdammt schwer mit! Sich während eines Abstiegskampfes Woche für Woche zu motivieren, versuchen seine Mitspieler mitzureißen und gleichzeitig den „Jüngeren“ ein offenes Ohr entgegen zu bringen verlangt Typen, welche sich mit dem Verein, der Mannschaft und auch der jetzigen Situation identifizieren.
Anders als in den vergangenen Ausführungen vom „Wort zum Sonntag“, möchte ich nicht von unserem Verletzungspech, einer Verletztenmisere oder einer endlos andauernden Pechsträhnen berichten! Wir müssen und haben einen Haken an dieses Kapitel gemacht und uns bleibt nur noch der Blick nach Vorne. Gemeinsam haben wir in den letzen Wochen hart und intensiv gearbeitet und wurden am vergangen Spieltag endlich dafür belohnt. Wir haben den Kampf angenommen und sind bereit im letzen Saisonspiel noch einmal alles zu geben.

Auf geht es also zu unserem letzten und gleichzeitig wichtigstem Spiel dieser Saison. Unsere Gäste aus Stadtlohn finden sich momentan mit 34 Zählern auf dem elften Tabellenplatz wieder und verbleiben somit sicher in der Westfalenliga. Auch für uns gibt es noch eine Chance! Wenn wir heute drei Punkte holen und Gütersloh die Partie gegen Spexard für sich entscheidet, dürfen auch wir eine sicherlich turbulente Saison als Westfalenligist beenden.

Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen der 1. Mannschaft bei denjenigen bedanken, die auch in dieser schweren Zeit hinter uns standen und uns vielleicht sogar zu dem einen oder anderen Auswärtsspiel begleitet haben.

Mein persönliches Motto für das heutige Spiel….

„Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist!“
Euer Dennis

Quelle: TuS Aktuell Nr. 17


Zitterspiel für TuS Hiltrup gegen Stadtlohn

MÜNSTER Zumindest die komplizierten Rechenspiele erübrigen sich. Gewinnt der TuS Hiltrup am Sonntag zu Hause gegen den SuS Stadtlohn und verliert der SV Spexard gleichzeitig das Derby beim FC Gütersloh, sind die Münsteraner gerettet. In jedem anderen Fall muss der Aufsteiger direkt wieder runter in die Landesliga. Alles oder nichts.

Dass genau diese beiden Ergebnisse eintreten, klingt erstmal durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich. Doch beide Abstiegskandidaten setzen natürlich auch auf den Sportsgeist des jeweiligen Gegners des Rivalen. Mit einem harmlosen Gast rechnet TuS-Coach Ralf Lütkemeyer, der vor fünf Wochen mit Günther Gadau als Feuerwehrmann einsprang, jedenfalls nicht. Allein Markus Krüchting und Niklas Hilgemann haben zusammen genauso oft getroffen wie alle Hiltruper – 27 Mal. Die Westmünsterländer, vor einem Monat selbst noch im Abstiegsstrudel, haben sich mit einer beeindruckenden Serie von unten befreit. Allgemein bekannt ist ihre brandgefährliche Abteilung Attacke, in der mit Nils Temme allerdings ein wichtiger Mann fehlt.

Abfallende Anspannung

„Unsere Aufgabe wird schwer genug. Aber wir werden uns nicht unterkriegen lassen.“ Optimismus regiert beim Aufsteiger. Grund dafür sind fünf Tore des zweitschlechtesten Angriffs der Liga in den letzten beiden Spielen – und vor allem der jüngste 3:1-Sieg beim Hövelhofer SV. „Danach ist die ganze Anspannung abgefallen“, sagt der Coach. „Der Wille ist da, die Jungs glauben jetzt wieder an sich.“

Das Torschusstraining der vergangenen Wochen zahlt sich nun so langsam aus. „Unsere Offensive hat plötzlich ihre eigene Qualität entdeckt“, so Lütkemeyer, der sich auf Kapitän Ulrich Kockmann und den bestechend gut aufgelegten Diogo Castro zuletzt blind verlassen konnte. Allerdings gibt es auch vor dem letzten Match einer von unfassbarem Verletzungspech gekennzeichneten Saison eine Hiobsbotschaft. Sören Velling ist nach einem schweren Arbeitsunfall auf Eis gelegt, für ihn stürmt Gunnar Weber.

Der 22-Jährige fand sich zuletzt auf der Bank wieder. „Er hat aber verstanden, worum es geht. Er ist im Aufwind“, sagt Lütkemeyer. Dass der Goalgetter in entscheidenden Partien voll da ist, bewies er vor zwei Jahren, als er als Joker mit einem Hattrick den 1. FC Gievenbeck im Aufstiegsspiel beim 3:2 gegen den TuS Eving-Lindenhorst in die Westfalenliga schoss.

Weber springt ein

Jetzt also gilt es, genau diese Klasse zu halten. Ein wichtiger Faktor soll dabei der neu entfachte Teamgeist spielen. Alle, die zum Kader der ersten Mannschaft zählen, begeben sich auf die Reservebank. Auch Patrick Günner, der nach zwei Wochen studienbedingtem Aufenthalt in Griechenland zurück ist, auch A-Junior Jonas Allmich als Sturm-Alternative. An der Startelf wird Lütkemeyer aber ansonsten nichts ändern.

Sein Sportlicher Leiter Rolf Neuhaus ist überzeugt, dass dieses Team den Last-Minute-Klassenerhalt schafft. „Die Spieler haben sich stabilisiert, die Konstellation ist ganz gut für uns“, sagt der 55-Jährige. „Die Gütersloher wollen, wie sie mir versichert haben, die Verhältnisse in ihrer Stadt gerade rücken.“ Und noch ein Punkt spricht in seinen Augen für den TuS. „Wir hatten soviel Pech. All die Ausfälle, Ausgänge wie das späte und unglückliche 1:2 im Hinspiel in Stadtlohn – jetzt sind wir endlich dran, Glück zu haben.“

Der langjährige Spielführer Yannick Gieseler hört am Saisonende aus beruflichen Gründen beim TuS auf. Weder er noch andere Abgänge wie die verdienten Lennart Lüke und Sven Kleine-Wilke oder Jan Kniesel und Patrick Günner werden morgen verabschiedet. Der Fokus soll rein auf dem Sportlichen liegen.

Quelle: MZ Münster


Für den TuS müssen zwei Rechnungen aufgehen

Die Rechnung geht nur auf, wenn am letzten Spieltag andernorts mitgespielt wird. Westfalenligist TuS Hiltrup hat im Sonntagheimspiel (15 Uhr) gegen SuS Stadtlohn eine finale Situation zu bewältigen und wird während der 90 Fußballminuten auf dem Laufenden sein, was sich im Gütersloher Duell zwischen den Stadtrivalen FC und Spexard so alles tut.

Erreicht Spexard, sportlich der Außenseiter in seinem Spiel, auch nur ein Remis, hilft dem TuS nicht einmal ein Dreier. „Ich sehe das so – für uns war der Druck im Spiel in Hövelhof größer“, schraubt TuS-Trainer Ralf Lütkemeyer die Bedeutung bewusst herunter. Er ist erpicht darauf, seine letzte Amtshandlung am Spielfeldrand mit dem gewünschten Resultat zu beenden.

Sportverbot für Velling

Das extreme Verletzungspech, das Hiltrup permanent heim gesucht hat über die gesamte Serie, stellt sich erneut ein. Sören Velling, rühriger Angreifer in den letzten Wochen an der Seite von Uli Kockmann, hat sich bei einem Arbeitsunfall eine Gunnar Weber, TuS Hiltruptiefe Wunde am Finger zugezogen und Arbeits- sowie Sportverbot auferlegt bekommen. Gunnar Weber (Foto l.) rutscht in die Startformation.

„Wir haben Gunnar die erforderliche Spielweise erklärt und er hat verstanden, was zu tun ist“, schenkt Lütkemeyer der Winter-Verpflichtung nun volles Vertrauen. Unter Andre Kruphölter stets erste Wahl, kippte der Ex-Davensberger später aus der ersten Besetzung, war nur als Joker gefragt. Auf vier Treffer kommt er bisher.

„Er weiß, was er kann und was er machen muss, um uns jetzt zu helfen. Er hat seine Stärken, er muss seinen Körper einsetzen und seine glänzende Schusstechnik.“ Eine volle Bank wird Lütkemeyer im Rücken haben, denn alle jungen TuSler, die zwischendurch geholfen haben, nehmen Platz. Erstmals auch U19-Stürmer Jonas Allmich. Per Mail hat Lütkemeyer seine Trainerkollegen im Klub gebeten, am Platz zu erscheinen und Geschlossenheit zu demonstrieren. In Hiltrup ist der Rückhalt für die Erste während der Spiele oft nur zu erahnen. Das weitläufige Areal trägt dazu bei.

SuS-Duo sehr torgefährlich

Die Initiative kann der TuS inzwischen übernehmen und wird das fraglos auch Sonntag machen. Stadtlohn ist gerade offensiv beachtlich besetzt mit den Toremachern Krüchting und Hilgemann, die Seite an Seite auf die Gesamtausbeute des TuS kommen mit ihren 27 Saisontreffern. Hiltrups Bester, Kockmann nämlich, steht jetzt bei fünf Treffern.

„Wir müssen den Gegner von unserem Tor fern halten“, wünscht sich Lütkemeyer eine reduzierte Bedrohungslage für Lennart Lüke in dessen letztem Spiel für die TuS-Erste. Und wird gespannt verfolgen, was sich vor ihm und fernab in Gütersloh ereignet.

Thomas Austermann

Quelle: Echo Münster


Stadtlohn will Tabellenplatz elf halten

STADTLOHN Während andere Westfalenligisten die Saison auslaufen lassen können, steht der SuS Stadtlohn im letzten Saisonspiel noch einmal im Mittelpunkt einer der Partien, in denen es um etwas geht.

Das eigene Abschneiden ist zwar gesichert, der Verbleib des Gastgebers TuS Hiltrup in der Westfalenliga allerdings noch nicht. Bei aktuell drei Punkten Rückstand auf den Konkurrenten SV Spexard muss der TuS bei gleichzeitiger Niederlage des SV im Ortsderby gegen den FC Gütersloh 2000 einen eigenen Dreier gegen den SuS Stadtlohn landen. Die bessere Tordifferenz hielte die Münsteraner dann in der Klasse.

Erreicht der SuS mindestens ein Remis, bliebe Spexard in jedem Fall in der Liga. "Daraus ergibt sich für uns schon eine gewisse Verantwortung der Liga gegenüber. Schließlich haben letztlich auch wir davon profitiert, dass andere Westfalenligisten in wichtigen Spielen gegen unsere Konkurrenten im Abstiegskampf auch keine Punkte hergeschenkt haben", nimmt Stadtlohns Coach in seinem letzten Auftritt seine Schützlinge noch einmal in die Pflicht. Und dies, obwohl der Mannschaft in den beiden Spielen nach dem vorentscheidenden Derby in Vreden schon anzumerken gewesen sei, dass die letzte Anspannung nicht mehr vorhanden ist. "Diese wollen und müssen wir nun noch einmal aufbauen", so Thor, der gleichzeitig natürlich froh ist, dass es in diesem Spiel nicht mehr zum möglichen "Showdown" zwischen dem TuS und dem SuS im Ringen um den Klassenerhalt kommt. Für Thor gibt es einen weiteren Grund, in dieser Partie noch einmal an die Grenzen zu gehen. Tabellenplatz elf stünde dem Team gut zu Gesicht.

"Den Rang können wir aus eigener Kraft verteidigen. Dann wäre die physisch wie psychisch kräftezehrende Spielzeit auch optisch abgerundet", so Thor. Exakt auf Rang elf hatte der SuS bereits die erste Serie beendet. Verzichten muss der Trainer auf die gesperrten Hendrik Vennemann und Philipp Wiesmann, Matthias Uphues wird in seinem "Abschiedsspiel" aufgrund des im letzten Heimspiel gegen Dorsten erlittenen Nasenbeinbruchs nicht auflaufen können - ebenso weiterhin auf Nils Temme, dessen Bruder Jan in den Kader zurückkehrt.

Quelle: MZ Ahaus


(ab, 04.06.2012)
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