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Blauweißes Fußballvergnügen
Münster. Es tut sich etwas im münsterischen Fußball. Oberligist Preußen Münster erlebt seit Saisonbeginn einen ungewöhnlichen Höhenflug, ein Klasse tiefer sorgt der TuS Hiltrup für Furore, souverän führt er die Tabelle an. Beide Mannschaften glänzen mit attraktivem Fußball und erzielen Tore am Fließband. Gleichwohl gibt es einen gravierenden Unterschied. Die Preußen müssen und wollen am Ende oben stehen, der TuS lässt erwartungsfroh alles auf sich zukommen und wartet die weitere Entwicklung ab. „Die Saison ist doch noch so jung, momentan genießen wir jedes einzelne Spiel, mehr nicht. Richtig ist, dass wir einen ziemlich guten Kader haben“, gibt Trainer Michael Evelt gern zu.

Den Tabellenzweiten Recklinghausen fegte seine Mannschaft 5:0 vom Platz, Sonntag steht daheim gegen Verfolger Paderborn II schon das nächste Spitzenspiel an. Alle freuen sich, die Mannschaft genießt den Respekt der Konkurrenz.

„Der Kader hat an Qualität deutlich gewonnen, das Leistungsgefälle ist minimal. Daher trainieren wir auch auf einem höheren Niveau als in der vergangenen Spielzeit. Vor allem spielerisch haben wir uns deutlich verstärkt“, nennt Wilken Harf die Vorzüge des TuS in dieser Saison. Mit 32 Jahren ist der Kapitän drittältester Spieler im Team. Seit einigen Wochen hat ihn der Trainer mit einer neuen Aufgabe betraut, der Routinier rückte von der zentralen Abwehrposition ins defensive Mittelfeld, eine überaus gelungene Variante.

Als Wilken Harf vor sechs Jahren vom Regionalligisten VfB Lübeck zu SC Preußen Münster wechselte, lagen seine Stärken im Offensivbereich, dann wurde er immer weiter nach hinten beordert, zunächst in Gievenbeck, dann in Hiltrup, jetzt rückt er wieder etwas vor. „Die Position vor der Abwehr ist sehr laufintensiv, man gewöhnt sich aber daran. Mir kommt meine Erfahrung zugute, das ist eine taktisch sehr reizvolle Position.“ Irgendwann ziehe es ihn zurück in seine norddeutsche Heimat, im Bremer Raum baue er derzeit seine berufliche Zukunft auf. Gegen einen Aufstieg mit den Blau-Weißen hätte er überhaupt nichts einzuwenden.

„Unsere gut funktionierende Abwehr ist die Basis für die Erfolge“, bekräftigt Michael Evelt. Und nach vorn geht in dieser Saison eine Menge, 27 Tore in sieben Spielen sind einsame Spitze in der Fußball-Verbandsliga. Es läuft wie geschmiert, und alle Spieler verweisen auf die großartige Stimmung. „Es macht sehr viel Spaß, wir haben individuelle Klasse, überzeugen aber vor allem als Team“, bekräftigt Oliver Logermann. Die Freude war dem 21-Jährigen in der Vergangenheit abhanden gekommen.

Der ehemalige Jugend-Nationalspieler plante eine große Karriere, langwierige Verletzungen warfen ihn jedoch immer wieder zurück. Weder bei Borussia Dortmund noch Preußen Münster konnte er sich in der Regionalliga behaupten, auch in Emsdetten lief nicht viel. Nun erlebt der Hiltruper ein neues Gefühl. Er kann – fast – schmerzfrei trainieren und spielen.

Der Spitzenreiter hat eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Und auch die letzte Verpfichtung erwies sich als Volltreffer. Am Tag vor Ende der Wechselfrist kam Stephan Roth, beim Oberligisten Lotte ausgemustert. Auch er blüht in Hiltrup neu auf.

VON GERD JAKOBI, MÜNSTER

Quelle: WN vom, 24. September 2007

(ab, 25.09.2007)
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