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 Nachdenkliches zum Thema „Vereinswechsel“
Siegfried Scheffer, Sportredakteur „Die Glocke“ schreibt im Westfalen-Sport zum Thema Vereinswechsel nachfolgenden real-kritischen Bericht:

Die Fußballkinder 20 Mal um den Platz laufen und dann auf die Bude knallen lassen, bis die Socken qualmen – solche Schmalspur-Übungsleiter wünscht sich auch wohl kein Verein. Zum Glück für die Kids gibt es im Fußballkreis Gütersloh (und nicht nur da) viele engagierte Nachwuchs-Trainer mit Know-how. Wenn die Verantwortlichen dann noch ein Händchen dafür besitzen, die Übungsleiter für die Jüngsten aus dem eigenen Stamm der Aktiven zu rekrutieren, um so besser.

Talente hervorzubringen und zu fördern, spiegelt sich für so manchen „Dorfklub“ auf Dauer allerdings nur selten im sportlichen Erfolg wider, denn die Späher der benachbarten Oberligisten sind allgegenwärtig, locken die Besten weg und nutzen dabei den unbändigen Ehrgeiz vieler Eltern. Diese Entwicklung ging vor einigen Monaten sogar soweit, daß sich eine komplette E- Juniorentruppe abmeldete, um beim FC Gütersloh Unterschlupf zu finden. Die treibende Kraft dieser „Massenflucht“ war in diesem Fall der unzufriedene Trainer selbst. Zuerst sollte die Reise eigentlich zum SV Verl gehen, doch die Besonnenen dort winkten ab.

Was bleibt, sind nicht wenige Fußball-Knirpse, die es bei den „Promi-Klubs“ nicht geschafft haben und nun ihren Kameraden – wenn überhaupt – traurig von der Bank aus zuschauen. Und auf dem Platz feiern die Auserwählten Schützenfeste, fegen so manche „Bubis vom Lande“ zweistellig weg oder schenken ihnen gar zwei Dutzend ein. Die Trainer der unterlegenen Teams werden es wegstecken und ihre Fußball-Bande wieder aufrichten. Betreuer-Qualität gibt es nämlich auch dort, wo die Kinder aufwachsen“.

Ein Kommentar der TuS-Jugendleitung zu diesem Thema: „Wir wollen und müssen den Spieltrieb der „Minis“ fördern, das ist unsere Aufgabe, Pflicht und Schuldigkeit und zwar bis zum Erkennen des „Talents“. Wenn die Jungkicker dann später das nötige Rüstzeug und Alter für höhere Aufgaben erkennen lassen, muß die Chance gewährt werden, sie weiter zu fördern, aber wirklich erst dann. Und zwar ggf. bei einem höherklassigen Verein“.


(25.03.2004)
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