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Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Fußballabteilung des TuS Hiltrup/ Auszug aus der Rede vom Vorsitzenden Norbert Reisener auf der JHV am 06.03.2003
Liebe TuS`lerinnen, liebe TuS`ler, ein halbes Jahrhundert lang sind sie in diesem Jahr Mitglied im TuS. Sie haben sich um unseren Verein äußerst verdient gemacht. Denn eine stets sportliche und faire Einstellung, Freude am Fußballspiel in der Gemeinschaft, bei viel Kameradschaft und Freundschaft, Teamgeist, Fleiß, Ehrgeiz und Siegeswillen, haben die gleich zu Ehrenden stets ausgezeichnet. Es handelt sich um die mit 60 Lenzen inzwischen ein wenig in die Jahre gekommenen TuS`ler durch und durch. Johann Bäumer und Ulrich Krewerth. Lieber Johann, lieber Ulrich, als Ihr elfjährigen bzw. fast elfjährigen Kicker 1953 der Fußballabteilung des TuS Hiltrup beigetreten seid, ahnte wohl noch niemand, daß Ihr eine steile fußballerische Karriere vor Euch hattet und daß Ihr hier heute für Eure sage und schreibe 50- jährige Mitgliedschaft in unserem Verein ausgezeichnet werdet. In den fünfziger und Anfang der sechziger Jahre habt ihr mit Euren jeweiligen Jugendteams im TuS Hiltrup für Furore gesorgt. Unter meinem Vater Alfons, Jugendleiter seines Zeichens, der Euch als Lehrer an der damaligen Volksschule in Hiltrup, mit vielen anderen jungen, begeisternden Fußballern zum Sport führte, konntet Ihr den ja noch recht jungen Verein auf der alten Max-Winkelmann-Kampfbahn in Hiltrup - Mitte, zu Ruhm und Ehre verhelfen. Denn mehrere Kreismeisterschaften habt Ihr errungen, bevor Ihr mit der A- Jugendmannschaft die Nordwestfalenmeisterschaft – bis heute der höchste sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte – nach Hiltrup holtet. Zu Eurer Mannschaft gehörten der Spielführer, der damals in England, im berühmten Wimbledonstadion spielenden Schülernationalmannschaft und spätere Bundesligakicker beim SC Preußen Münster, Heinz Rüdiger Voß, wie Manfred Laukötter, der leider durch einen Unfall viel zu früh ums Leben gekommene Dieter Klitsch, Paul Rohlmann usw., um nur einige aus der Mannschaft zu nennen. Ganz Hiltrup stand im wahrsten Sinne des Wortes Kopf, ob Eures spielerischen Könnens und Eurer hervorragenden Leistungen. Unter der Leitung des Coach, Artur Hillebrecht, der 1951 mit Preußen Münster im Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft stand und mit dem sogenannten „Hunderttausendmarksturm“ Vizemeister wurde, ward ihr über einen langen Zeitraum unschlagbar. Als Ihr ins Seniorenlager übergewechselt seid, spieltet ihr weiterhin leidenschaftlich in der ersten Mannschaft für unseren Verein. Während Ulrich später aus beruflichen Gründen dem aktiven Fußball ade sagte, kickte Johann noch über viele Jahre weiter. Er war in jeder Mannschaft wegen seiner idealen kämpferischen Einstellung gerne gesehen und hat Hunderte von Fußballspielen in unserem Dreß absolviert. Auch Bundeswehr, Kegeltouren oder Urlaub konnten Johann nicht daran hindern, sonntags für seinen Club zu spielen. Morgens ließ er sich – egal von wo – abholen. Abends, meistens nach einem Sieg – deswegen, mit Verlaub häufig auch ein wenig siegestrunken und singend – ging es zum jeweiligen Standort zurück. So war das halt damals mit unserem Johann. Immer noch gehört Johann zu den Aktivposten – wenn auch nicht mehr vornehmlich auf dem Spielfeld – unserer Altherren. Ulrich hingegen hat sich als langjähriger, sehr erfolgreicher Wirt, etwas Abseits von Hiltrup, zur wohlverdienten Ruhe gesetzt. Euer selbstloser Einsatz und Eure vorbildliche Einstellung zum Fußballsport, vornehmlich zum TuS Hiltrup, lieber Johann und lieber Ulrich, sind Eurem Verein nicht verborgen geblieben. So hat Euch unserer Club bereits mit der höchsten Ehrung, der Verdienstmedaille in Gold – und zwar genau vor 10 Jahren – ausgezeichnet. Heute nun erhaltet Ihr für Eure 50- jährige Mitgliedschaft im TuS eine besondere Urkunde. Für Eure Treue zum Club und für Euren vorbildlichen sportlichen Einsatz will Euch „Urgesteine“ des Fußballs Euer Verein Dank sagen. Ihr habt Euch für den TuS und für den Fußballsport in Westfalen verdient gemacht. Ihr seid und bleibt den Aktiven ein leuchtendes Vorbild. Unser Präsident Hartmut Sietz möchte Euch jetzt aus Dankbarkeit neben der Urkunde auch ein kleines Erinnerungsgeschenk überreichen. Und zwar für jeden das Buch: Michael Pöppl „Fußball ist unser Leben“ - eine deutsche Leidenschaft - Von der Nachkriegszeit und aus den fünfziger Jahren (also aus der Zeit Eures Starts in das Fußballerleben) bis in das neue, jetzige Jahrtausend. Norbert Reisener
(07.03.2003)
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